Puma Werbung aus den Nachkriegsjahren sowie den siebziger Jahren

Filed under: Puma,Sneaker,Werbung/Ads — Severin @ 7:47 pm

Unser netter Puma-Vertreter hat mir heute zwei alte Werbetafeln geschenkt. Ich bin ja der Meinung, dass man überhaupt alte Kollektionskataloge und Plakate wieder irgendwo veröffentlichen sollte, denn hier liegen wahre Schätze vergraben. Seht selbst

In meiner Fußball TV Fernseh-Runde ist die ARD-Diskussion Delling/Netzer nach jedem Spiel das eigentliche Highlight. Der Günter Netzer aus dem Jahr 1972 ist Weltfußballer des Jahres, hat ein süßes Bravo Starschnitt-Gesicht und trägt sie. Die Erfolgreichen. Es sollen auch deine Schuhe sein.

Zeitlich noch etwas zurückgehender ist dieses Werbeplakat für den Rudolf Dassler Fußballschuh. Damals noch ohne Formschleife (so nennt man die Puma-Schleife). Bei schweren Kämpfen immer dabei – Export in viele Länder der Erde. Was für ein Werbeslogan.

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Kleine T-shirt Geschichten: Imaginary Foundation Infinite

Was mir an den Shirts der Imaginary Foundation so gut gefällt: Die Designer dieses Labels setzen ihre Design-Ideen jedes mal absolut radikal durch und haben einen einzigartigen Style kreiert, den es so überhaupt nicht gibt. Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen durch alle Imaginary Foundation Kollektionen: Die Unendlichkeit sowie die Kraft der Vorstellung. Natürlich sind die großflächigen Drucke exakt und sauber verarbeitet, die Prints haben fast Photoqualität.

Ein zigarettenrauchender, älterer Herr, der genüsslich das Universum auspafft, dazu der Slogan “The Power of the imagination makes us infinite” auf der Rückseite. Meiner Meinung nach eines der Besten IF-T-Shirts.

Ich hab es ja selbst nicht gewusst – ein Kunde hat es mir erklärt – der abgebildete Mann ist Kurt Gödel, ein Österreicher (eigentlich ist er ja aus Brünn, aber das nimmt man ja heute nicht mehr so genau) und einer der wichtigsten Mathematiker/Logiker des 21. Jahrhunderts. Sein Portrait zierte auch eine alte 100-Schilling Note. Der Kunde hat mir dann auch erklärt für welche Theorien Kurt Gödel berühmt geworden ist – aber weil mich Physik nie interessiert hat, hab ich es sofort vergessen.

Ich vermute ja, wenn wir amerikanische (oder in Zukunft bald afrikanische) Labels anschreiben und uns vorstellen, müssen die Leute dort erstmal unser Land auf der Landkarte suchen, weil Österreich trotz Rechtspop(o)ulisten und Kinderschänder außereuropäisch noch immer ganz schön unbekannt ist. Ja, es ist tatsächlich schon einmal vorgekommen, dass eine Threadless-Lieferung uns über den Umweg Sydney erreicht hat. Und dann bringt ein Label ein T-shirt Print mit einem Österreicher, und ich kenne ihn nicht einmal. Shame on me!

Die neue Imaginary Foundation Kollektion sowie einige Reprints kann man in unserem Webshop käuflich erwerben!

Puma Sneaker-Reinigungsset

Filed under: Puma,Sneaker,Werbung/Ads — Severin @ 7:06 pm

Was Schuhpflege anbelangt, bin ich ja eher ein Muffel. Meistens imprägniere ich meine Sneaker vor dem ersten Mal Tragen, das war’s dann auch eigentlich schon. Nun haben uns unsere beiden Puma-Vertreter dieses nette Reinigungset im Leder-Etui geschenkt.

Eigentlich alles dabei was man braucht:

  • Eine kleine Holzbürste
  • farbneutrales Schuhwachs
  • ein schwarzer Schuhschwamm
  • ein gelbes Reinigungstuch
  • ein Schuhlöffel

Ich finde Verpackung und Idee sehr nett, in der letzten Saison gab’s von Puma Black Stadion übrigens einen Puma The Black Tea.

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Kleine T-Shirt Geschichten: Hadouken!

Filed under: Kleine T-shirt-Geschichten,Neue T-Shirts,Uneetee — Severin @ 5:48 pm

Heute wird diese kleine Kolumne noch ein bisschen nerdiger als sonst – dafür kommt nächstes Mal etwas was nicht mit dem Themenkreis Music/Computergear zu tun hat.

Ein Jugendlicher auf einem Arcade-Automaten beim Street Fighter 2 Spiel. Der Feuerball, der Move der mich am meisten zur Weißglut gebracht hat, ist hier so stark, dass Ryu sogar aus der Arcade Maschine fliegt. Einen kleinen Fehler hat das Shirt dennoch: Street Fighter 2 alleine am Arcade-Automaten macht doch überhaupt keinen Sinn.

Wahrscheinlich ist Street Fighter 2 DAS Computerspiel meiner Kindheit. Obwohl ich die Cartridge selbst nicht zu Hause hatte, gab es im Alter zwischen 12 und 14 immer Kids, die mich bei ihnen zu Hause an den Controller gelassen haben. Leider waren meine Skills meist deutlich schlechter als die meiner damaligen Freunde, die konnten ja auch täglich üben. Aber den Feuerball habe ich dennoch zusammengebracht.

Mit einigen Kunden habe ich schon Street-Fighter 2 Erlebnisse ausgetauscht. Jeder hatte seinen eigenen Favoriten: Blanka mit seinem Elektro-Schock-Angriff oder Vega, der in seiner Stage immer herumgeklettert ist. Wahre Freudenströme hat das Hadouken! T-Shirt auch bei einem amerikanischen Kunden ausgelöst, der in seiner Jugend auch bei einigen Street Fighter 2 Landesmeisterschaften mitgespielt hat.

Claudio, der Zapateria-Fotograf, hat bei sich zuhause noch einen Alten Mega-Drive und Super Street Fighter 2 Turbo. Leider hat er nur noch die Controller mit drei Buttons – wo man zwischen Faustschlag und Kick immer mit Start umschalten muss. Vor kurzem habe ich bei einer Party mit meiner Chun Li-Herumhüpftaktik hemmungslos abgebissen…

Kampfsportbegeisterte Retrogamer können das T-shirt hier kaufen!

Sneaker Ads-Conversation from the Inside

Filed under: Nike,Sneaker,Sneakernerds,Werbung/Ads — Severin @ 6:22 pm

Auf Style Spion habe ich diesen durchgeknallten Werbespot für die Frauenlaufschuhlinie von Nike gefunden. In dem fast zweiminütigen Spot kommunizieren verschiedene Körperteile miteinander. Das Herz und das Gehirn feuern sich gegenseitig an, Knie und Füße müssen leiden und die Brüste hüpfen ordentlich hin und her :-)

Bemerkenswert was sich Nike wieder getraut hat. Erst ganz am Ende erkennt der Zuseher welches Produkt eigentlich beworben wird. Die Werbeträgerin – die mir unbekannte Leichtathletin Nicola Sanders – ist ebenfalls erst ganz am Schluss für einen kurzen Augenblick zu sehen. Ich glaube nicht, dass dieser Spot ausschließlich für die ursprüngliche Zielgruppe (weibliche Läuferin/Joggerin) entworfen wurde, sondern eher, dass Nerds wie wir darüber bloggen und die gesamte Marke Nike gepusht wird. Der Spot wurde übrigens vom erst 25jährigen kolumbianischen Regisseur Luis Nieto umgesetzt.

Leider befürchte ich, dass wir im deutschsprachigen Raum den Spot zumindest im TV nicht zu sehen bekommen.

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